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Die Idee vom Spatzenberg Cup

Die Idee zu dem Turnier, das erstmals im Jahre 2007 ausgetragen wurde, hat eine lange Vorgeschichte, die bereits im Frühjahr 2004 mit den Planungen für eine Mannschaftsfahrt der damaligen TuRa F-Junioren nach München beginnt.

Die tollen Erlebnisse und Erfahrungen mit den F-Junioren in München haben letztlich die Planungen zu diesem großartigen Turnier in Gang gebracht. Doch lesen Sie selbst die Geschichte von der Geburt des Turniers.

Presseberichte

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Die Mannschaftsfahrt nach München

Im Frühjahr 2004 gab es Überlegungen, die damaligen F-Junioren von TuRa für ihre guten Leistungen mit einer mehrtägigen Mannschaftsfahrt in Verbindung mit dem Besuch eines Bundesligaclubs zu belohnen.

Ein engagierter Vater nahm daraufhin Kontakt zur Jugendabteilung des FC Bayern München auf und trug sein Anliegen vor. Die Bayern zeigten sich sehr großzügig und luden die gesamte Mannschaft zu einem Bundesligaspiel im Olympiastadion und einem Besuch des Trainingsgeländes an der Säbener Straße ein.

Nachdem sich die Eltern bereit erklärt hatten, den Großteil der Kosten für Fahrt, Übernachtung und Verpflegung zu übernehmen, startete die Mannschaft im November 2004 zu einem unvergessenen Wochenende in die bayerische Landeshauptstadt.

Auf dem Programm standen u.a. der Besuch des Tierparks Hellabrunn, Besichtigung des Olympiageländes und natürlich das Bundesligaspiel FC Bayern gegen Hannover 96 im Olympiastadion, dass die Bayern seinerzeit mit 3:0 klar gewannen.

Höhepunkt des Münchentrips war dann aber der Besuch des Trainingsgeländes der Bayern an der Säbener Straße. Hier konnten die Bundesligaspieler des FC Bayern hautnah beim Training beobachtet und das ein oder andere Autogramm ergattert werden.

Das große Spiel gegen den FC Bayern

Das besondere Bonbon und das große Highlight der Reise aber war ein Freundschaftsspiel gegen die F-Junioren des FC Bayern.

Monatelang hatten die Kinder diesem Spiel entgegengefiebert und jetzt war es endlich soweit: Die F-Junioren von TuRa Löhne durften gegen den großen FC Bayern antreten.

Im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen des FC Bayern über unsere Mannschaft erkundigt und entschieden, den jüngeren F-Juniorenjahrgang (Geburtsjahr 1997) gegen unsere Jungs (Jahrgang 1996) antreten zu lassen.

Nach den Erfahrungen der Bayern hatte es bei derartigen Freundschaftsspielen in der Vergangenheit immer empfindliche Klatschen für die Gegner gegeben. Dies wollten die Verantwortlichen der Bayern den TuRanern ersparen. Die Niederlage sollte in Grenzen gehalten werden.

In diesem Falle hatten die Bayern die Spielstärke der Mannschaft aber erheblich unterschätzt. Die TuRa-Truppe merkte schnell, dass gegen diese junge Bayernmannschaft etwas zu holen war.

Schnell war der Respekt vor dem großen Namen abgelegt, die hoch motivierten TuRaner spielten sich in einen Rausch und nutzten jede Schwäche des Gegners erbarmungslos aus.

Am Ende hatte man das Spiel gegen den FC Bayern sensationell mit 9:0 gewonnen. Nach dem Spiel zollten die Trainer der Bayern den jungen TuRanern großes Lob wegen ihrer Spielstärke.

Die Vereinbarung eines Rückspiels in Löhne

In nachfolgenden Gesprächen mit den Verantwortlichen des FC Bayern wurde dann die Idee von einem Rückspiel in Löhne geboren, da man diese Niederlage aus Sicht des FC Bayern doch wohl schlecht auf sich sitzen lassen konnte.

Kurz nach der Rückkehr aus München wurden die inzwischen guten Kontakte zum FC Bayern wieder aufgenommen, um hinsichtlich des angedachten Rückspiels Fakten zu schaffen.

Tatsächlich gelang es dann sehr schnell, mit dem FC Bayern einen Termin für ein Rückspiel in Löhne zu vereinbaren.

Die Überlegung war, das Spiel als echte Revanche zwischen den gleichen Mannschaften an einem Wochenende während der bayerischen Pfingstferien 2007 in Löhne stattfinden zu lassen.

Die beiden Mannschaften würden sich dann im E-Juniorenalter befinden.

Die Idee von einem großen Turnier

Schnell war die Idee von einem großen E-Juniorenturnier rund um das Zugpferd FC Bayern geboren.

Um ein solches Turnier sicher planen zu können, gaben uns die Bayern eine verbindliche schriftliche Zusage für eine Turnierteilnahme am Wochenende des 2. und 3. Juni 2007.

Nach den ersten von großer Euphorie getragenen Ideen und Überlegungen stellte man sich bei TuRa ein großes, überregional besetztes E-Juniorenturnier vor, an dem neben dem FC Bayern Nachwuchsmannschaften von mindestens 10 weiteren Bundesligaclubs und unsere TuRa-Mannschaft teilnehmen sollten.

Mit Beginn der Detailplanungen wurde schnell klar, das ein kleiner Verein wie TuRa Löhne die logistischen Aufgaben, die bei einem solchen Großturnier über mindestens zwei Tage zu bewältigen waren, nicht werde schultern können.

Zudem barg ein Turnier dieser Größenordnung nicht kalkulierbare finanzielle Risiken, die eine verantwortungsvoll handelnde Vereinsführung nicht eingehen konnte.

Damit schien der Traum von einem Großturnier geplatzt und weitere Planungen wurden zunächst zurückgestellt.

Die Geburt des Spatzenberg Cups

Die Zeit verging und wertvolle Planungszeit schien verloren.

Es mehrten sich Stimmen, die der nicht genutzten Chance nachtrauerten. Einhellige Meinung war: „ Es wird nie wieder gelingen, den FC Bayern nach Löhne zu bekommen und es wäre eine Schande für den Verein TuRa Löhne, wenn diese Chance vertan wird.“

Die Turnierdiskussionen wurden neu entfacht und es bildete sich ein kleiner Kreis engagierter Eltern, die der offensichtlich bereits zu Grabe getragenen Idee von einem Turnier neues Leben einhauchte.

Der Ansatz war nun ein anderer, etwas realistischer und mit weniger finanziellem Risiko verbunden.

Die Grundidee hatte aber von Anfang an einen gewissen Charme, weil sie nicht die großen Bundesliga-Clubs, sondern die kleinen Vereine in den Mittelpunkt der Überlegungen stellte.

Die Überlegung war, nicht in erster Linie den Bundesliganachwuchs im Rahmen eines Turniers gegeneinander antreten zu lassen und dabei auf möglichst viele interessierte Zuschauer zu hoffen, sondern ambitionierten E-Juniorenmannschaften aus dem Kreis Herford und den Nachbarkreisen die Möglichkeit zu bieten, gegen den Bundesliganachwuchs anzutreten.

Diese Mannschaften aus der Region würden die Zuschauer gleich mitbringen und so das finanzielle Risiko überschaubarer machen. Der Spatzenberg Cup und das Turniermotto waren geboren: „Kreispokal meets Weltpokal – Die Bundesliga zu Gast in Löhne.“

Das Grobkonzept des Spatzenberg Cups

Das Turnier sollte zweigeteilt am Pfingstwochenende (Qualifikationsturnier) und am darauf folgenden Wochenende (Hauptturnier) durchgeführt werden.

Ziel der zwei Qualifikationsturniere am Pfingstsamstag und Pfingstmontag mit je 16 Mannschaften sollte es sein, nach Möglichkeit die 10 besten E1-Juniorenmannschaften des Kreises Herford und der an den Kreis Herford angrenzenden Nachbarkreise zu ermitteln.

Diese 10 besten Mannschaften aus der Qualifikation sollten dann beim Hauptturnier die Möglichkeit erhalten, gegen 5 E-Juniorenmannschaften von namhaften Clubs der 1. Bundesliga u.a. Bayern München anzutreten.

Dabei sollte der Turniermodus so gewählt werden, dass jede qualifizierte heimische Mannschaft gegen möglichst viele verschiedene Bundesliganachwuchsmannschaften spielen kann.

Im Rahmen des Hauptturniers sollte es dann auch zu der angedachten Revanche zwischen den ehemaligen F-Junioren vom FC Bayern und TuRa Löhne kommen.

Aus der Rückschau lässt sich sagen, dass sich das erstmals um Pfingsten 2007 durchgeführte Turnier ziemlich genau an diesem Grundkonzept orientiert hat und das Turnier zu einem nicht für möglich gehalten Erfolg wurde.

Auch die zukünftigen Turnierplanungen werden sich an dieser Grundkonzeption orientieren. Dabei bleibt zu hoffen, dass der FC Bayern München auch zukünftig die Reisestrapatzen auf sich nimmt und an unserem Spatzenberg Cup teilnimmt. Zur Erinnerung an die Geschichte des Turniers sollte bei einer Turnierteilnahme des FC Bayern die erste Begegnung des "Spatzenberg Cup" traditionell immer TuRa Löhne - FC Bayern München lauten.

Beim Spatzenberg Cup 2007 hat der FC Bayern die Revanche gegen TuRa übrigens mit 2:0 gewonnen und damit die Bayernehre wieder hergestellt. Auch in den Jahren 2008 und 2009 behielt der Bayernnachwuchs mit 4:0 bzw. 5:0 klar die Oberhand. In den Jahren 2010 bis 2013 konnte der FC Bayern wegen anderer Turnierverpflichtungen leider nicht in Löhne an den Start gehen. Beim Spatzenberg Cup 2014 und auch 2015 ist der FC Bayern mit seiner U11 wieder dabei und wird Turnier traditionell mit dem Eröffnungspiel gegen den TuRa Nachwuchs eröffnen.

Der Name des Turniers

Die Sportanlage des Vereins TuRa Löhne 1910 e.V. liegt an der Straße „Obernfeld“.

Diese Straße führt Richtung Süden direkt in ein wunderschönes Naturschutzgebiet: Den „Spatzenberg“.

Der „Spatzenberg“ ist die höchste Erhebung in Löhne-Ort und eines der wenigen Waldgebiete in der ansonsten sehr waldarmen Stadt Löhne.

Da die TuRa-Sportanlage fast direkt an dieses in der Stadt Löhne sehr bekannte und beliebte Naherholungsgebiet angrenzt, lag es nahe, das Turnier „Spatzenberg Cup“ zu nennen.

Der Name „Spatzenberg Cup“ ist auch als Hinweis auf die enge Verbundenheit des Vereins TuRa Löhne mit dem Ortsteil Löhne-Ort gedacht.

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